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Stadtmuseum

Stadtgeschichte hautnah!
Stadtmuseum

Museum à la carte!

Nicht nur die Liebe geht durch den Magen

 

Liebe Tettnangerinnen, liebe Tettnanger,

die Neugestaltung des Museums geht auch im Sommersemester weiter. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung! Wir fragen uns ja, was uns als Gesellschaft oder als Stadt zusammenhält. Und ein Ort, der ganz stark von der Gemeinschaft von Menschen erzählt, ist die Küche. Deshalb möchten wir Sie einladen, mit uns Ihre Rezepte und ihre Küchengeschichten zu teilen. Wie war das in der Kindheit? In der Jugend? Wie ist es heute? Wer kocht? Wer kocht was? Kochen Sie selbst oder lassen Sie kochen (im Restaurant, bei Mutti, vom Pizzalieferdienst oder auch durch's Essen auf Rädern)? Was mögen Sie? Was sind typische Tettnanger Gerichte? Essen Sie Fleisch? Oder stehen Sie auf Gemüse? Haben Sie schonmal jemandem die Suppe versalzen? Oder war die Suppe nur deshalb versalzen, weil der Koch (oder die Köchin) verliebt war? Wird gegessen, was auf den Tisch kommt? Oder chacun à son goût? Lag Ihnen mal was schwer im Magen? Lief etwas über die Leber? Oder war der Bauch voller Schmetterlinge?

Wir freuen uns über Ihre Geschichten. Und wir freuen uns über jede und jeden, Laie oder Profi, jung oder alt, Frau oder Mann, die oder der mitmachen möchte im Sommersemester - uns vielleicht einmal eine Sitzung lang besuchen und Küchengeschichten teilen. Wenn alles gut geht, wird auch eine Sonderausstellung draus. Es gibt kaum etwas Grundsätzlicheres im menschlichen Miteinander als das Kochen und Essen und die Gerätschaften und Orte, die man dafür braucht.

Kochen und Essen gehören wahrscheinlich zu den seit Urzeiten wichtigsten sozialen Medien der Menschheit. Das Feuer wird in Mythen rund um den Erdball als eine der wichtigsten zivilisatorischen Errungenschaften benannt. Es macht unabhängig von vielen natürlichen Gefahren: es stiftet Wärme in kalten Zeiten, Licht in der Dunkelheit, ermöglicht die Abwehr von Gefahren und dient als kilometerweit sichtbares Nachrichtenmedium. Vor allem aber veräußert die Zubereitung von Speisen durch Kochen wichtige Verdauungsvorgänge - evolutionär kann das Gehirn wachsen aufgrund eines schrumpfenden Vedauungstraktes.  Zivilisation ist demnach, kurz und gut, auch eine Errungenschaft der Kochkunst. Und kulturelle Entwicklung spiegelt sich in der Geschichte des Zubereitens und Verzehrens von Speisen und Getränken.

 

Wir freuen uns auf Sie! Melden Sie sich unter florian.schneider@tettnang.de oder unter 07542 510 180 , wenn Sie etwas beitragen möchten oder bereit sind, den Studierenden im Seminar zu begegnen - einmal oder öfter, ganz wie Sie mögen.

Albert Kümmel-Schnur


Stadtmuseum Tettnang – Stadt und Land in alter Zeit

Bis 1895 gab es in Tettnang keine Elektrizität. Doch auch davor konnten die Menschen schon Lebensmittel haltbar machen, Wäsche bügeln und Schallplatten abspielen. Wie das ging, erfahren Sie im Stadtmuseum Tettnang. Unsere Dauerausstellung bringt Ihnen den Alltag im alten Oberschwaben näher, der viel Überraschendes – auch über Hopfen und das Haus Montfort hinaus – zu bieten hat. Lernen Sie in wechselnden Sonderausstellungen Tettnanger Besonderheiten kennen und schreiben Sie an einem historischen Sekretär Postkarten wie in alter Zeit. Das Porto übernehmen übrigens wir!


Das Stadtmuseum ist immer auf der Suche nach neuen Ausstellungsstücken, die das einstige Leben in Stadt und Land zeigen.

 

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie uns eine Dauerleihgabe oder eine Schenkung zur Verfügung stellen möchten!

Stadtgeschichte hautnah!

... von Richtschwert, Narrenkappe, Bürgeruhr zu Goldenen Hopfenmedaillen und nicht ganz reinsilbernen Münzen, der elektrifizierten Rathausuhr, die sich selbst aufzieht und den Schützenscheiben so vielfältig wie die Exponate sind die Geschichten, die das Montfort-Museum zu erzählen hat: von Dorf, Burg und Stadt, der wegen angeblicher Hexerei verurteilten Dienstmagd Anna Lohr, dem Heiligen Johannes von Montfort, von Wein, Hopfen und Narren.

Die Grafen von Montfort residierten und regierten 534 Jahre und hinterließen drei Schlösser, Österreich brachte die allgemeine Schulpflicht, Bayern das Bürgermilitär und das Königreich Württemberg den Hopfen und einen Fürstentitel.

Führungen und Sonderausstellungen

Führungen für Kleingruppen sind nach Anmeldung möglich.

2020 wird die Dauerausstellung des Stadtmuseums unter dem Motto „Schuld und Schulden“ völlig neu konzipiert.

Die gesamte Gemeinde ist herzlich eingeladen, mit ihren eigenen Ideen, Geschichten und Exponaten die Geschichte Tettnangs mitzugestalten!

Infos unter www.schuld-und-schulden.de

Dossier der Schwäbischen Zeitung

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Kontakt
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Öffnungszeiten ab Mi, 1. Juli 2020

Montag 14 bis 18 Uhr
Dienstag 10 bis 18 Uhr
Mittwoch 14 bis 18 Uhr
Donnerstag 14 bis 18 Uhr
Freitag 14 bis 18 Uhr
Samstag 10 bis 18 Uhr
Sonntag 14 bis 18 Uhr

Letzter Einlass 17.30 Uhr

November bis März geschlossen

Eintritt € 2,-

Führung € 25,- (Kleingruppe)