Schulsozialarbeit Tettnang


An allen Tettnanger Schulen haben Kinder und Jugendliche, ihre Eltern und die Lehrkräfte die Möglichkeit, mit dem Team der Schulsozialarbeit in Kontakt zu treten und bei Bedarf ins Boot zu holen. Die Stadt finanziert diese Stellen mit anteiliger Förderung des Landes Baden-Württemberg. Sechs Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen kümmern sich um große und kleine Problemlagen und Krisen, Schwierigkeiten in der Schule, mit Mitschülern oder Lernbegleitern, familiäre Konflikte, Trennungs- und Trauererfahrungen, Integration, Inklusion, finanzielle Engpässe, Wohnungsnot, Kriminalität, Berufswahl und immer öfter um psychische und körperliche Auffälligkeiten.

Seit der Coronapandemie hat sich das Tätigkeitsfeld der Schulsozialarbeit stark verändert. Keine Klassen- oder Gruppenprojekte, kein Schülercafè, kein Sozialtraining, Klassenfahrten, Outdooraktivitäten, Konfliktlotsentreffen sind seither mehr möglich. Die Kinder und Jugendlichen orientieren sich in der digitalen Welt und lernen im Fernunterricht, nehmen an Onlinekonferenzen teil und entwickeln sich hier zu Experten. Laut Rückmeldung der Lehrkräfte sind viele recht gut in die Materie hineingewachsen. Doch nicht für alle läuft diese Form von Beschulung problemlos. Es fehlt das soziale Miteinander, der Austausch, Nähe, das Gemeinsame. Viele fühlen sich auf Leistungserbringung reduziert, versinken hinter ihren Laptops in unerreichbare Welten. Familiäre Problemlagen haben sich verschärft, Ängste und psychische Auffälligkeiten nehmen zu und oftmals wird online lange nichts bemerkt. Schulsozialarbeit ist verstärkt auf die Hinweise der sensibilisierten Lehrkräfte, der Eltern und Mitschüler angewiesen, um auf Schüler und Schülerinnen zugehen und Hilfen anbieten zu können. Viel Beratung und Begleitung über Telefon, Online-Plattformen oder Spaziergänge, das regelmäßige Kümmern, ein offenes Ohr, Verständnis für die schwierige Lage, die Unsicherheit und die Ängste bietet die Schulsozialarbeit an. Es ist nicht die Zeit für spektakuläre Projekte, sondern gefragt sind Einfühlungsvermögen, Zuverlässigkeit und Optimismus.

Wenn sich nun die Schultüren wieder für alle öffnen, sind die Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter präsent und werden dringend benötigt. Sie unterliegen der Schweigepflicht, sind neutral und bestens vernetzt mit sozialen Einrichtungen und weiteren Beratungsstellen.

Die Schulsozialarbeit ist weiterhin an allen Schulen erreichbar:

Gemeinschaftsschule, Sekundarstufe

Susanne Rehm

07542-932448

Realschule

Oliver Schmetzer

07542-932426

Montfort-Gymnasium

Manzenberg-Grundschule

Thomas Wündsch

0160 98955134

Schillerschule

Frank Fussenegger

015144571459

Grundschule Kau

Christine Mall-Dick

07542-4098415

Grundschulen Argental

Uhlandschule

Elke Fischer

01637813675