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Loretokapelle

Loretokapelle

1624 von Gräfin Johanna Euphrosina von Montfort, geb. von Waldburg-Wolfegg aufgrund eines Gelübdes gestiftet. 

Sie ist eine der ältesten Loreto-Kapellen, die nach dem Vorbild Loreto in Italien erbaut wurde. Sie umgibt ein offener Umgang, dessen Kreuzweg (spätes 18. Jahrhundert) vor einigen Jahren aus Sicherheitsgründen entfernt wurde. Die Kapelle wurde im Inneren erneuert, besitzt aber noch das Türgitter mit den Wappenschildern der Montforter und Waldburger aus der Entstehungszeit. Auf dem Hochaltar des 19. Jahrhunderts steht eine bekleidete Madonna. Die Gräfin stiftete ebenso eine Rosenkranzbruderschaft (das im Montfort-Museum befindliche Antependium gibt davon Zeugnis). Bis zum 2. Weltkrieg war die Kapelle beliebter Wallfahrtsort.

Etwa 100 Meter weiter stadtauswärts gelangt man zum Alters-und Pflegeheim St. Johann. Umgeben von einem kleinen Friedhof, auf dem in früheren Zeiten vorwiegend Spitaliter oder Reisende beerdigt wurden erblickt man heute etwas eingeengt die Kapelle St. Johann. 

Standort Tettnang, Loretostraße
Erbaut 1624 – 1627
Verwendung für Goldene oder Silberne Hochzeiten

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