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St.-georgs-Kapelle

St.-Georgs-Kapelle

Das damalige Gotteshaus der Grafen von Monfort

Der 1416 erwähnte Vorgängerbau wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Er diente vermutlich den Grafen von Montfort in der nahen Burg als Gotteshaus. Graf Johann X. ließ 1682 die heutige Kapelle durch den Vorarlberger Baumeister Heinrich Bader neu errichten. Der Hochaltar stammt aus der 1828 profanierten Schlosskapelle.

Auf den Grundmauern der alten Burgkapelle wurde ab 1682 eine neue Kirche erbaut, die dem heutigen Tettnanger Rathaus direkt gegenüber liegt. Von außen wirkt die St. Georgs-Kapelle eher unscheinbar, dabei birgt sie einen wunderschönen Hochaltar aus der Feuchtmayer.Werkstatt. Eine weitere kleine Kostbarkeit ist das Prager Jesuskind, das ein Seidenkleid mit Rocailleverzierungen trägt. Der älteste Gegenstand der Kapelle ist das ehemalige Taufbecken der Grafen von Montfort aus dem Jahre 1582. 


Standort Tettnang, Montfortplatz
Erbaut 1682 auf den Grundamauern einer älteren Kapelle
Patrozinium 23. April (Hl. Georg)
Verwendung tägliche Andachten, das 14-tägige Marktgebet und gelegentliche Messfeiern

Der Ursprung der Kapelle geht auf Graf Wilhelm II .von Montfort zurück. Die Nähe zur mittelalterlichen Burg der Montforter, die an der Stelle des Neuen Schlosses stand und 1488 sowie 1633 ausbrannte, und die Wahl des hl. Georgs als Patron lassen vermuten, dass die Kapelle als Gotteshaus für das Grafengeschlecht, vielleicht als Burgkapelle gedient hat. 


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