Die Stadt Tettnang erhält vom Bund einen vorläufigen Zuwendungsbescheid für den weiteren Ausbau des Glasfasernetzes. Im Rahmen des Bundesförderprogramms „Gigabit-Richtlinie 2.0“ stehen rund 7,6 Millionen Euro zur Verfügung, um bislang unterversorgte Gebiete im Tettnanger Hinterland an das schnelle Glasfasernetz anzuschließen.
Die Stadt hatte sich Mitte September 2025 bereits zum dritten Mal um eine Aufnahme in das Förderprogramm beworben. Mit den nun zugesagten Mitteln können die noch verbliebenen Adressen erschlossen werden, die bislang über eine unzureichende Internetversorgung verfügen. Dabei handelt es sich um sogenannte „dunkelgraue Flecken“ – Gebiete, in denen derzeit keine gigabitfähige Versorgung besteht und für die kein eigenwirtschaftlicher Ausbau durch private Anbieter geplant ist.
Ziel: flächendeckende Glasfaser-Versorgung
Mit dem Ausbau verfolgt die Stadt Tettnang das Ziel, langfristig eine nahezu flächendeckende Glasfaser-Versorgung (FTTH) sicherzustellen. Die Förderung schließt die Wirtschaftlichkeitslücke für den Ausbau in ländlich geprägten Bereichen und ermöglicht den Anschluss der betroffenen Haushalte an das Glasfasernetz.
Bürgermeisterin Regine Rist begrüßt die Entscheidung des Bundes: „Der weitere Glasfaserausbau ist ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Gerade im ländlichen Raum ist eine leistungsfähige digitale Infrastruktur entscheidend – für die Menschen, für die Wirtschaft und für gleichwertige Lebensverhältnisse. Die Förderung hilft uns, auch abseits der Kernstadt verlässliche Perspektiven zu schaffen.“
Über die weiteren Schritte, den konkreten Projektverlauf und den zeitlichen Rahmen wird die Stadt Tettnang zu gegebener Zeit informieren.


