Ob Hopfen, Mais, Obst oder Gemüse – was heute auf unseren Feldern wächst, landet morgen auf unseren Tellern oder in unseren Gläsern. Landwirtschaftliche Flächen sind keine Freizeitflächen, sondern wichtige Flächen für den Anbau unserer Lebensmittel. Die Stadt ruft deshalb zu mehr Rücksicht und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Feldern und Wiesen auf.
Felder sind Arbeitsplätze – keine Spazierwege
Gerade in den Frühjahrs- und Sommermonaten werden Felder und Wiesen vermehrt als Abkürzung oder Freifläche genutzt. Dabei wird häufig unterschätzt, dass bereits wenige Schritte erhebliche Schäden verursachen können.
Junge Pflanzen werden zertreten, Böden verdichtet und Ernteerträge gemindert. Für Landwirtinnen und Landwirte bedeutet dies nicht nur zusätzlichen Arbeitsaufwand, sondern unter Umständen auch finanzielle Einbußen. Landwirtschaftliche Flächen sind Arbeits- und Produktionsstätten – und verdienen denselben Respekt wie jeder andere Arbeitsplatz.
Hundekot gefährdet Futter- und Lebensmittelqualität
Ein weiteres Problem stellt Hundekot auf Wiesen und Feldern dar. Was für viele nach einer Kleinigkeit aussieht, kann gravierende Folgen haben.
Hundekot kann Krankheitserreger enthalten, die insbesondere bei der Nutzung von Wiesen als Tierfutter zu gesundheitlichen Problemen bei Nutztieren führen können. Verunreinigtes Gras oder Heu gefährdet die Tiergesundheit und letztlich auch die Qualität der daraus entstehenden Lebensmittel.
Hundehalterinnen und Hundehalter werden daher dringend gebeten, ihre Tiere nicht auf landwirtschaftlichen Flächen laufen oder ihr Geschäft verrichten zu lassen. Bitte nutzen Sie stattdessen ausgewiesene Wege und entsorgen Sie Hundekot ordnungsgemäß.
Müll und Zigarettenkippen schaden Mensch, Tier und Umwelt
Zurückgelassene Verpackungen, Flaschen oder Dosen verschandeln nicht nur die Landschaft, sondern stellen eine ernsthafte Gefahr dar. Scherben und Metallteile können Maschinen beschädigen oder Tiere verletzen, im schlimmsten Fall verenden sie daran. Kunststoffreste können ins Tierfutter gelangen.

Auch Zigarettenkippen gehören nicht in die Natur. Sie enthalten Schadstoffe, zersetzen sich nur sehr langsam und können insbesondere bei trockener Witterung Brände auslösen, wenn sie nicht richtig ausgetreten werden. Wasser verschmutzen…?
Bitte nehmen Sie Ihren Abfall – auch Zigarettenreste – wieder mit und entsorgen Sie ihn fachgerecht. Unsere Kulturlandschaft ist kein Abfalleimer.
Landwirtschaft geht uns alle an – Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Rücksichtnahme:
- Bleiben Sie auf ausgewiesenen Wegen.
- Betreten Sie keine bestellten Felder oder Wiesen.
- Lassen Sie Hunde nicht frei über landwirtschaftliche Flächen laufen.
- Entfernen und entsorgen Sie Hundekot ordnungsgemäß.
- Nehmen Sie Ihren Müll und Zigarettenreste wieder mit und entsorgen Sie ihn korrekt.
Mit gegenseitigem Respekt und Aufmerksamkeit tragen wir gemeinsam dazu bei, dass unsere Landwirtschaft auch künftig hochwertige Lebensmittel für uns alle produzieren kann. Denn was auf dem Feld wächst, ist unsere tägliche Nahrung.


