Am Sonntag, 2. August, waren trotz Hitze Tausende Menschen beim alle zwei Jahre stattfindenden Hopfenwandertag auf dem Tettnanger Hopfenpfad unterwegs. Die etwas mehr als vier Kilometer lange Strecke führte durch die Hopfengärten zwischen der Innenstadt und dem Hopfengut N°20 in Siggenweiler.

In sechs Bierdörfern schenkten rund 30 Brauereien aus Baden-Württemberg, Bayern, Österreich, Italien, Frankreich und der Schweiz ihre Spezialitäten aus. Örtliche Vereine übernahmen an zahlreichen Stationen die Bewirtung und boten regionale Speisen, Kaffee, Kuchen und alkoholfreie Getränke an. Musikkapellen, Bands und weitere Gruppen sorgten für Unterhaltung. Spiel- und Mitmachangebote machten den Tag auch für Familien zu einem passenden Ausflugsziel.
Der Hopfenwandertag zeigte einmal mehr, wie eng Tettnang mit dem Hopfen verbunden ist. Seit einem halben Jahr trägt die Stadt auch offiziell den Zusatz „Hopfenstadt. Auch Hopfi mischte sich unter die Gäste, zur großen Freude der kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Hopfenwandertags. Das neue Tettnanger Maskottchen war ebenso ein beliebtes Fotomotiv wie die Hopfenhoheiten.

Für die An- und Abreise pendelten Shuttlebusse im 15-Minuten-Takt zwischen Tettnang und Siggenweiler. Neu waren eine Haltestelle in Obereisenbach sowie zwei Park-and-Ride-Plätze auf dem VAUDE-Gelände. Trotz der hohen Temperaturen herrschte bis zum Veranstaltungsende reger Betrieb. Schattenplätze waren gefragt, vereinzelt sorgten Sprühduschen für Abkühlung.


